Das überlastete vegitative System

PROSENSO LAUFFieber das VNS

menschliches nervensystem

Das vegitative Nervensystem bildet zusammen mit dem somatischen Nervensystem das gesamte periphere und zentrale Nervensystem.

Die „Autonomie“ bezieht sich darauf, dass über das vegitaive Nervensystem biologisch festliegende, automatisch ablaufende innerkörperliche Vorgänge angepasst und reguliert werden, die deswegen vom Menschen willentlich nicht direkt, sondern allenfalls indirekt beeinflusst werden können.

Der Begriff „autonomes Nervensystem“ wurde von dem britischen Physiologen John Newport Lengley geprägt.

Über das vegetative Nervensystem werden zur Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts, die lebenswichtigen Funktionen wie Herzschlag, Atmung, Stoffwechsel kontrolliert und gesteuert.

Dabei unterscheidet ma zwischen einem Sympatischen und parasympatischen System.

Die sympathischen und die parasympathischen Anteile arbeiten in gegenseitiger Ergänzung.
Über den Sympathikus werden hauptsächlich leistungsfördernde und über den Parasympathikus hauptsächlich erholungsfördernde Signale gegeben.

Die Frage ist, wie kann man die einzelnen Anteile von Sympathikus und Parasympathikus feststellen.
Die erste Methode ist die über einen Vitalmonito, der den aktuellen Streßzustand anzeigt oder über eine Statikanalyse mit einer Druckmeßplatte.

Bei der methode der Druckmeßplatte steht man für ca 30 Sekunden auf einer Platte, welche die minimalen Bewegungen nach vor, zurück, links und rechts mißt.
So verändert sich bereits beim Ein- und Ausatmen die Körperbalance und je nach Ausgeglichenheit oder Überfunktion von Sympathikus und Parasympathikus verschiebt sich der Körperschwerpunkt und die eine Körperseite.

Der KSP liegt nicht in der Mitte und ist nach hinten rechts verschoben

PROSENSO Statikanalyse

Vermessung der Fußbelastung in der Statik zur Ermittlung des Körperschwerpunktes und Gleichgewichtszustandes

Sind die beiden Anteile des vegitativen Systems gleich, liegt eine Balance vor.

Ergibt die Messungen eine Verschiebung des Körperschwerpunktes, Ungleichsbelastung von Vor- und Rückfuß oder linker zu rechter Seite ungleich, muß der Sympathikus ständig ausgleichen und korrigieren.

Dies führt auf Dauer zu einer Mehraktivität des Sympathikus und Überbelastung des vegitativen Systems.

Eine Verschiebung des Körperschwerpunktes aus dem Gleichgewicht hat auch zur Folge, daß die Gelenke, Bänder, Sehnen und Muskeln falsch belastet werden.

Die Fole ist ein Verschleiß und bei Sportlern eine Überbelastung der Gelenke, Bänder, Sehnen und Muskeln mit einem gleichzeitigen Mehraufwand an Energie.

Die Falschbelastung der Gelenke hat zur Folge, daß Gelenke blockieren und Muskelgruppen.

Eine Bockade der Gelenke wiederum führt zu einem unnormalen Gang und ein faksches Bewegungsmuster wird erzeugt.

Eine gleichzeitige Verschiebung und Fehlbelastung des Körpers erfolgt.

Schwierig wird es dieses falsche Bewegungsmuster und die Schiefstellung des Körpers bewußt zu verändern.

Eine möglichleit ist es zuerst die Gelenke zu deblockieren oder zu mobilisieren.

Welchen Effekt eine Mobilisation von Fußgelenken auf die Körperstatik hat, zeigen die nachfolgenden Messungen auf der Druckmeßplatte.

Druckmessung Statik vorher mit blockierten Fußgelenken

Druckmessung Statik nachher mit mobilisierten Fußgelenken

Das obere Bild zeigt eine Mehrbelastung des linken Vorfußes, rote Farbe heißt hohe Belastung, und eine verdrehung der Körperache von vorne links nach hinten rechts.

Das untere Bild wurde 10 Minuten später aufgenommen. Der linke Vorfuß ist nach der Gelenkmobilisation entlastest, das Becken hat sich aus seiner Verdrehung gelöst und eine Vorfuß-, Rückfußbelastung von 1/3 zu 2/3 hat sich eingestellt.

Im 2. Schritt wäre über eine posturale oder sensomotorische Einlage noch das Bewegungsmuster zu verändern und den Zustand der mobilisierten gelenke zu stabilisieren.

 

 

 

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